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Digitalisierungsberatung für KMU: Wie arbeiten Unternehmen mit dem Zukunftszentrum Süd zusammen? Ein Unternehmensinterview mit I-N-T-E-R Stahl Süd GmbH

Das zukunftszentrum Süd führt einen Workshop bei der Firma I-N-T-E-R Stahl Süd GmbH durch.

Die Arbeit im Zukunftszentrum Süd ist so vielfältig wie die Herausforderungen und Fragen, mit denen KMUs auf unsere Berater*innen zukommen. Um Unternehmen bestmöglich beim digitalen Wandel zu unterstützen, gehen wir spezifisch auf jeden unserer Kunden ein. Bei der Beratung nehmen wir Parameter wie die Branche, Unternehmensgröße, den Digitalisierungsstand und die konkreten Ziele des Unternehmens unter die Lupe und richten die Beratung passgenau darauf aus. Ein komplexer Prozess, der es schwer macht, die Arbeit unserer Berater*innen in ein paar Sätzen greifbar zu machen.

Deshalb lassen wir lieber ein Unternehmen zu Wort kommen!

Kai Werner, Projektmanager der I-N-T-E-R Stahl Süd GmbH, beschreibt, wie die vertiefte Beratung im Zukunftszentrum Süd abgelaufen ist und welchen Tipp er für andere KMU hat.

Zukunftszentrum Süd: Wie sind Sie auf das Zukunftszentrum Süd aufmerksam geworden und warum haben Sie sich für die vertiefte Beratung des Zukunftszentrum Süd entschieden?

Kai Werner, I-N-T-E-R Stahl GmbH: Durch einen LinkedIn-Post bin ich auf eine Veranstaltung zum Thema „KI im Mittelstand“ vom Zukunftszentrum Süd aufmerksam geworden. In dieser Veranstaltung wurde dann u.a. ein Fall eines Unternehmens präsentiert, welche wirklich gute Lösungen im Bereich Digitalisierung und KI im Betrieb implementieren konnte. Da dachte ich, so muss das bei uns auch werden!

Zukunftszentrum Süd: Wie lief die Beratung mit dem Zukunftszentrum Süd ab?

Kai Werner, I-N-T-E-R Stahl GmbH: Zunächst wurde online ein halbstündiger ‚Kennenlerntermin‘ organisiert. In diesem stellen sich die Berater*innen des Zukunftszentrums, sowie dessen Leistungen vor und wir haben kurz I-N-T-E-R Stahl vorgestellt. Im zweiten Termin wurden anschließend mögliche Wege der Beratung für I-N-T-E-R Stahl aufgezeigt und direkt ein Termin für einen Workshop vor Ort festgehalten. Der Abschluss folgte durch die Aufbereitung und Präsentation der Workshopergebnisse.

Zukunftszentrum Süd: Aus Ihrer Perspektive beschrieben: Was haben Sie gemeinsam mit den Berater*innen des Zukunftszentrum Süd erarbeitet und wie haben Ihnen die Ergebnisse geholfen?

Kai Werner, I-N-T-E-R Stahl GmbH: Der Fokus bei uns lag auf der Digitalisierung und Optimierung des Fertigungsprozesses. Durch die Beratung des Zukunftszentrums Süd wurde dieser Prozess im Detail auf Schwachstellen durchleuchtet und darauf aufbauend Ideen und Konzepte zur Verbesserung entwickelt. Durch die Anleitung und Führung während des Workshops konnten die Optimierungspotenziale gezielt identifiziert werden. Ein Kernaspekt, der mit der Beratung einhergeht, ist, dass sich für diese Optimierungsthemen auch fokussiert Zeit von allen beteiligten Personen genommen wird. Dies geht im Tagesgeschäft sonst meist unter.

Zukunftszentrum Süd: Was nehmen Sie aus der Beratung für Ihr weiteres Vorgehen mit?

Kai Werner, I-N-T-E-R Stahl GmbH: Auf jeden Fall die Erkenntnis, dass es von Zeit zu Zeit immer lohnenswert ist, die Abläufe im Betrieb mit allen beteiligten Personen zu durchleuchten. Und dabei ist es auch wichtig, sich hierfür Zeit zu nehmen (auch wenn diese dann nicht „produktiv“ genutzt werden kann). Darüber hinaus haben wir nun eine große Liste an Anforderungen und Ideen, die wir gemeinsam mit unserem ERP Systemhaus umsetzen wollen, um die Verbesserung einzuleiten. Die meisten Quick-Wins der Beratung konnten wir bereits umsetzen, um durch kleine direkte Umsetzungen eine schnelle Optimierung zu erreichen.

Zukunftszentrum Süd: Was raten Sie anderen Unternehmen, wenn diese sich ebenfalls für die Beratung des Zukunftszentrum Süd interessieren?

Kai Werner, I-N-T-E-R Stahl GmbH: Keine Angst davor zu haben mal einen – oder zwei Tage zu investieren, an denen nicht produktiv gearbeitet werden kann. Gerade in KMUs wird, meiner Meinung nach, der Preis für eine Optimierung als zu hoch angesehen. Auch sollten gerade von KMUs die kostenlosen (!) Angebote genutzt werden, um das eigene Unternehmen voranzubringen. Und keine Angst – der Bürokratieaufwand ist überschaubar.

Ich bin überrascht, dass nicht mehr Unternehmen dieses Angebot in Anspruch nehmen – eine kostenlose Beratung, ohne Haken – mit großem Mehrwert!

Kai Werner, Projektmanager I-N-T-E-R Stahl Süd GmbH

 


Über die Autorin:

Melissa Tremer ist Beraterin des Zukunftszentrum Süd beim Projektpartner Bildungswerk der Baden-Württembergischen Wirtschaft e. V.


 

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